Allgegenwärtig und kaum hinterfragt – „Integration“ – Ein Begriff und seine Folgen

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Wer „Integration“ in eine der großen Suchmaschinen eingibt, findet in Sekundenbruchteilen über 57.000.000 Treffer. Kaum eines dieser Suchergebnisse macht sich die Mühe zu erklären, was dieser Begriff eigentlich bedeuten soll. Im Zusammenhang mit Menschen mit einer Flucht- oder Migrationsgeschichte ist er – nicht nur im Internet, sondern im gesamten politischen Diskurs – ebenso allgegenwärtig wie kaum hinterfragt. Als allseitige Zielvorgabe prägt er trotzdem maßgeblich Hoffnungen und Erwartungen der Betroffenen, die an sie gerichteten gesellschaftlichen Anforderungen und das politische Handeln.
Hierüber und weitergehend über die Frage, ob „Integration“ überhaupt (noch) ein zielführender Begriff ist, mit dem wir auf Dauer weiterarbeiten sollten, haben wir Gesprächsbedarf mit Ihnen und Euch und den folgenden Teilnehmer*innen unserer Podiumsdiskussion:
• Katharina Binz, Staatsministerin für Familie, Frauen, Kultur und Integration (MFFKI) des Landes Rheinland-Pfalz;
• Mohammed Jouni, Jugend ohne Grenzen (JoG) und Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) e.V. und
• Prof. Dr. Paul Mecheril, Professor für Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt Migration an der Universität Bielefeld
Anmeldung unter mainz@boell-rlp.de, wenn Sie gerne in ZOOM-Webinar teilnehmen möchten.
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