Der neue Bericht des Paritätischen Gesamtverbandes zeigt erneut, wie stark steigende Wohnkosten zur Armutsfalle werden. Zieht man Warmmiete und Strom in die Berechnung ein, gelten nicht 13, sondern 18,4 Millionen Menschen in Deutschland als armutsgefährdet – ein deutlicher Anstieg auf 22,3 Prozent der Bevölkerung.
Für Menschen in besonders prekären Lebenslagen wirkt sich diese Entwicklung dramatisch aus. Geflüchtete, die oft ohnehin mit niedrigen Einkommen, unsicheren Aufenthaltsperspektiven und großen Hürden auf dem Wohnungsmarkt konfrontiert sind, sind hiervon besonders betroffen.
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