Buchaktion zum Tag der Menschenrechte

10. Dezember = Tag der Menschenrechte.

In diesem Jahr feierten die Menschenrechte ihr 70-jähriges Jubiläum.

Im Zuge dessen, hat der AK Asyl – Flüchtlingsrat RLP e.V. in Kooperation mit dem Weltladen Mainz das Buch “Todesursache: Flucht. Eine unvollständige Liste” verteilt. So konnten Interessierte den ganzen Tag aus dem Weltladen und abends beim internationalen Abendessen von Amnesty International an der Johannes Gutenberg-Universität kostenlose Exemplare des Buchs mitnehmen. „Buchaktion zum Tag der Menschenrechte“ weiterlesen

Gemeinsame Erklärung zum 70. Jahrestag der Menschenrechte am 10.12.2018   

AK Asyl – Flüchtlingsrat RLP e.V. – Initiativausschuss für Migrationspolitik in RLP

Gemeinsame Erklärung zum Tag der Menschenrechte 2018

Insgesamt 1.197 ausreisepflichtige Personen sind in den ersten neun Monates dieses Jahres aus Rheinland-Pfalz abgeschoben worden. Schon jetzt zeichnet sich somit ab, dass die Zahl der Abschiebungen aus Rheinland-Pfalz im vierten Jahr in Folge ansteigen wird. Nach Angaben der Bundesregierung belegt Rheinland-Pfalz im „Abschiebe-Ländervergleich“ (Verhältnis von Abschiebungen zur Aufnahmequote eines Bundeslandes) mittlerweile den absoluten Spitzenplatz. In keinem anderen Bundesland wird die Ausreisepflicht demnach häufiger mit Zwangsmaßnahmen durchgesetzt als in Rheinland-Pfalz.

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Todesursache: Flucht. Eine unvollständige Liste

Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2018: Kostenlose Buchausgabe in Mainz.

In den vergangenen 25 Jahren sind mehr als 35.000 Menschen auf der Flucht nach und in Europa ums Leben gekommen.

Das Buch “Todesursache: Flucht” gibt den Toten Namen und Gesichter. Die mehr als 300 Buchseiten umfassende Liste der Toten wird um kurze Porträts von einigen der Gestorbenen, Berichte von Überlebenden und Beiträge von prominenten Unterstützer*innen des Projekts ergänzt.

Am Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2018 werden wir das Buch zusammen mit dem Weltladen Mainz kostenlos ausgeben.

Wo: Weltladen Mainz, Christofsstraße 9, 55116 Mainz

Erhältlich während der Öffnungszeiten, solange der Vorrat reicht

Mehr Informationen zum Buch unter: https://flucht.hirnkost.de

Die Liste

Zusammengestellt wurde die Liste von der Organisation UNITED for Intercultural Action in Amsterdam. Das europaweite Netzwerk UNITED for Intercultural Action mit Sitz in Amsterdam führt die Liste der belegten Fälle der auf der Flucht nach und in Europa gestorbenen Menschen seit 1993. Die Organisation führt die Liste unter dem Titel der „Asylsuchenden, Geflüchteten und Migrant*innen, die aufgrund der restriktiven Politik der Festung Europa zu Tode kamen“. UNITED besteht aus 550 Organisationen aus 48 europäischen Ländern – die Unterstützung dieser Organisationen macht es möglich, die Liste weiterzuführen.

Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Fachkräfteeinwanderungsgesetzes

Am 19. November 2018 wurde aus dem Bundesinnenministerium ein erster Referent*innen-Entwurf für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FKEG) bekannt. Erwartungen, das geplante Gesetz würde auch Asylsuchende und geduldete Menschen in den Fokus einer nachhaltigen Fachkräftesicherungsstrategie nehmen, wurden auch nach einem zweiten Entwurf vom 26. November 2018 indes enttäuscht.

Unsere gemeinsame Stellungnahme Fachkräfteeinwanderungsgesetz