Veranstaltungen

  • Mi
    26
    Sep
    2018
    9:30 bis 16:30 Uhr Zentrum für gesellschaftliche Verantwortung (ZGV) in Mainz

     

    Am 26. September 2018 von 9:30 bis 16:30 Uhr

    Die Dublin-Verordnung regelt die Zuständigkeit der EU-Staaten für ein Asylverfahren. In der Beratungspraxis stellen als unzulässig abgelehnte Asylanträge ein wichtiges Thema dar. Die Fortbildung will bestehendes Wissen über den Ablauf des Dublin-Verfahrens, Fristen und Rechtsbehelfe vertiefen und darstellen, wie betroffene Geflüchtete unterstützt werden können. (mehr …)

  • Sa
    29
    Sep
    2018
    Hamburg

     

    Am 29.09.2018 heißt es wieder WE´LL COME UNITED!

    Menschen, die von Rassismus betroffen sind, gehen an diesem Tag auf die Straße und machen ihre Kämpfe sichtbar. Sie zeigen das sie viele sind. Die Forderungen „Für das Recht zu gehen und zu kommen“-, Für das Recht zu bleiben“, „Für das Recht auf Solidarität“, „Für das Recht auf Rechte“ und „Für das Recht nicht gehen zu müssen“ werden in 30 Motivwägen symbolisch dargestellt.Die Parade in Hamburg soll die Stärke und Vielfältigkeit der antirassistischen Bewegung zeigen, die zu oft unsichtbar bleibt.

    Der Ablauf sieht aus wie folgt:

    12:00 Rathausmarkt

    15:00 Promenade der Solidarität am Hafen

    17:00 Konzert und Abschlusskundgebung

    Auch aus dem Rhein-Main-Gebiet werden viele Gruppen hinfahren und gemeinsam bunt und laut für ihre Rechte demonstrieren. Es gibt einen Bus aus Mainz/Wiesbaden, der noch gefüllt werden muss.

    Aus diesem Grund bitte ich euch diesen Aufruf zu verteilen und die Infos vorwiegend Menschen mit Fluchterfahrung zugänglich zu machen. Natürlich dürfen auch alle anderen mitfahren. Wir würden jedoch Menschen, denen eine An- und Abreise finanziell sowie durch Einschränkungen der Bewegungsfreiheit nicht so ohne weiteres möglich ist den Vorzug geben und evtl. alle anderen auf freie Plätze nach Darmstadt oder Frankfurt verweisen.

    Tickets bekommt ihr über WhatsApp 0176 58121310 oder Email: wu-wi@lists.riseup.net oder im Cronopios in Mainz.

    Sie kosten für Menschen mit wenig bis gar kein Einkommen 10€. Für Menschen, die mehr zur Verfügung haben zwischen 10€ und 40€. Bei einem Preis von 40€ würde sich der Bus bezahlen und es dadurch anderen Menschen möglich mit zu kommen.

    Mehr Infos findet ihr hier:

    Aktionsseite: antiracist-parade.org

    Aufruf: https://www.welcome-united.org/de/aufruf/

    Video: https://www.welcome-united.org/de/well-come-united/ oder https://www.youtube.com/watch?v=CnaG1mCzSUc

    Pressemitteilung des Netzwerks We´ll come united:

    Hamburg, 18. Mai 2018
    Große Koalition des Antirassismus: 200 Gruppen und Initiativen rufen zur Parade gegen Rassismus und Abschiebungen in Hamburg auf
    Auch im Jahr 2018 sterben Menschen im Mittelmeer, leben unter unmenschlichen Bedingungen in Camps und sind zunehmend mit rassistischer Gewalt konfrontiert. Dagegen und für eine Politik der Solidarität steht das Netzwerk We‘ll Come United. Im heute veröffentlichten Aufruf zu einer bundesweiten Parade am 29. September 2018 in Hamburg positioniert sich das Netzwerk unter dem Motto "United against racism" gegen den rassistischen Irrsinn auf den Straßen und in den Parlamenten, gegen eine sich einmauernde Gesellschaft und gegen die Politik der Ausgrenzung.
    200 Organisationen, Initiativen, Cafés und Clubs, Vereine, Kulturinstitutionen, selbstorganisierte Migrant*innengruppen, Willkommensinitiativen, Künstler*innenkollektive und NGOs gehören zu den Erstunterzeichner*innen. Darunter Lampedusa in Hamburg und Jugendliche ohne Grenzen, das Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland, mehrere Flüchtlingsräte, das Tribunal "NSU-Komplex auflösen", die Seenotrettungsorganisationen Sea-Watch und Jugend rettet, die NGO medico international, die Fußballclubs FC St. Pauli und SV Babelsberg 03 und das Hamburger Theater Kampnagel – Zentrum für schönere Künste.
    "Das Problem in ganz Europa heißt nicht Migration, das Problem heißt Rassismus" so Newroz Duman, Sprecherin des Netzwerks We'll Come United. "Allein in den letzten Wochen zieht sich ein roter Faden des Rassismus durch die Öffentlichkeit, der von der AfD über Christian Lindner, vom medialen Spektakel zu Ellwangen bis zur Neuregelung des Familiennachzugs reicht. Wir werden uns an diesem rechten Diskurs nicht beteiligen. Wir lassen uns nicht in 'gute' und 'schlechte' Migrant*innen spalten. Wir stehen auf der Seite all jener, die der täglichen Hetze, dem Grenzregime und der Entrechtung ausgesetzt sind und sich dagegen wehren. Je mehr Abschiebungen verhindert werden, desto besser."
    Die Parade in Hamburg soll die Stärke und Vielfältigkeit der antirassistischen Bewegung zeigen, die zu oft unsichtbar bleibt. "Ob auf dem Mittelmeer, im Kampf gegen Abschiebungen oder in der Willkommensinitiative: Die gelebte Solidarität von Unzähligen ist die praktische Antwort auf den alten und neuen Rassismus", so Duman. Seit Monaten sind Aktivist*innen im Rahmen einer "Swarming"-Tour unterwegs. Sie besuchen Lager und abgeschiedene Unterkünfte von Geflüchteten, um die Menschen in ihren täglichen Auseinandersetzungen zu stärken. Am vergangenen Wochenende kamen vom 10.-13. Mai in Göttingen mehrere Netzwerke aus Bewegung und Wissenschaft zu einer „Großen Koalition des Antirassismus“ zusammen.
    "Wir sind viele - und sogar viel mehr als wir denken. Es ist Zeit für eine antirassistische Offensive", so Duman abschließend.
    Der Aufruf zur antirassistischen Parade unter dem Motto "United against racism" und die Namen der Erstunterzeichner*innen sind dieser Mail engehängt.
    Dort sowie unten in dieser Mail finden Sie außerdem einige Zitate der Unterzeichnenden.
    'We‘ll Come United' ist ein bundesweites Netzwerk aus Gruppen und Personen, die sich sozial, antirassistisch, kulturell und politisch engagieren. Es ist eine Koalition aus Refugees und Supporter*innen, aus Wissenschaftler*innen, Lehrer*innen, aus Nachbar*innen, aus Menschen aller Altersgruppen und aus verschiedensten Bereichen der Gesellschaft. Im September 2017 fand in Berlin die erste We’ll Come United-Parade statt: Vielfältig, laut und bunt hat der antirassistische Zusammenschluss kurz vor der Bundestagswahl auf Berlins Straßen ein Zeichen gesetzt. Seitdem hat sich das Netzwerk um viele Gruppen und Menschen erweitert, um dieses Jahr in Hamburg als Demo, als Karneval, als Parade mit Musik und Performance gelebten Antirassismus und Solidarität sichtbar zu machen.

     

  • Mi
    14
    Nov
    2018
    9:30 - 16:30 UhrZentrum für Gesellschaftliche Verantwortung (ZGV), Albert-Schweitzer Straße 113-115 in 55128 Mainz