18 Jahre Abschiebungshaftanstalt Ingelheim – kein Grund zum Feiern! „100 Jahre Abschiebehaft“ – bundesweite Aktionstage & Demonstration in Mainz

Die Gewahrsamseinrichtung für Ausreisepflichtige, wie das Abschiebungsgefängnis in Ingelheim offiziell heißt, feiert dieses Jahr ihren 18 Geburtstag. „Kein Grund zum Feiern!“, kommentiert Pierrette Onangolo, die Geschäftsführerin des AK Asyl – Flüchtlingsrat RLP e.V. und führt aus: „Totgesagte leben länger: So war es die ehemalige grüne Integrationsministerin Irene Alt die sich 2011 noch für die Schließung des Abschiebegefängnisses in Ingelheim
aussprach.“ (…)

Pressemitteilung vom 9.5.2019 als PDF

Breites Bündnis für ein geeintes Europa und gegen Nationalismus 

„Rheinland-Pfälzer Appell zur Europawahl – Nationalismus ist keine Alternative für Europa!“

Zum heutigen Europa-Tag veröffentlichen wir zusammen mit dem den „Rheinland-Pfälzer Appell zur Europawahl – Nationalismus ist keine Alternative für Europa!“. Er wird von mehr als 50 zivilgesellschaftlichen Initiativen und Organisationen sowie zahlreichen Einzelpersonen aus Rheinland-Pfalz getragen.

Rheinland-Pfälzer Appell zur Europawahl

Am 26. Mai 2019 sind Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz

Werden Sie aktiv – Integration findet vor Ort statt

Tragen Sie mit dazu bei, dass in den kommenden fünf Jahren in den Gemeindeparlamenten und Kreistagen in Rheinland-Pfalz starke Stimmen für eine menschliche Migrations-, Flüchtlings- und Integrationspolitik vertreten sind!

Gemeinsam mit dem Initiativausschuss für Migrationspolitik in RLP haben wir dazu die Broschüre „Für eine menschliche Migrations-,Asyl- und Integrationspolitik! Spielräume von Städten, Gemeinden und Landkreisen“ verfasst.

Wir zeigen Ihnen darin kommunale Handlungs- und Gestaltungsspielräume auf und stellen Ihnen für den Wahlkampf 10 Fragen an ihre Kommunalpolitiker*innen zur Verfügung. Nutzen Sie den bevorstehenden Wahlkampf, um die Kandidat*innen zu fragen, wie Sie sich für eine menschliche Politik auf kommunaler Ebene einsetzen.

2019-05-19 Kommunalpapier

 

Mainz wird ein “sicherer Hafen” für Flüchtlinge

Vergangene Woche stimmte der Mainzer Stadrat über einen Antrag der Fraktion Die Linken ab, der es vorsieht, Mainz zum “sicheren Hafen” für in Seenot geratene Flüchtlinge zu erklären. Wir der Merkurist berichtet, stimmten dem Antrag der Fraktion Die Linke die SPD, Die Grünen, Die Linke und die ÖDP mehrheitlich zu (Hier geht es um Artikel im Merkurist).

Hier ist der Antrag: Stadtrat_Mainz ein sicherer Hafen

Im Vorhinein wurden alle ankommenden Mitglieder des Stadrats von einer kleinen Versammlung verschiedenster lokaler Vereine mit einer Tulpe begrüßt. Gefolgt warten die VertreterInnen von Save Me Mainz, dem Mainzer Flüchtlingsrat, der Amnesty Ortsgruppe dem Aufruf von Resqship Mainz. Auch wir vom Flüchtlingsrat RLP sind vorbei gekommen und können jetzt erfreut berichten, dass Mainz der Ort unserer Geschäftsstelle ein “sicherer Hafen” für Flüchtlinge ist.

Ein Dankeschön an alle die begleitende Veranstaltungen organisiert haben, die den Antrag eingereicht haben und an alle die dafür gestimmt haben.

Alle Forderungen an die Stadt Mainz die von der Organisation Resqship aufgestellt wurden, finden sich auf deren Website.

 

Workshop “Pressearbeit für zivilgesellschaftliche Akteure in der Flüchtlings- und Integrationsarbeit”

Am 03. Mai. 2019 lädt unser Projekt Aktiv für Flüchtlinge von 10- 15 Uhr zu einem Workshop in die Geschäftsstelle des AK Asyl Flüchtlingsrat RLP e.V in Mainz ein.
Initiativen, die sich für ein gleichberechtigtes Miteinander in der Gesellschaft einsetzen, sollten ihre Arbeit, ihre Inhalte und auch ihre Erfolge durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit sichtbar machen. Der Workshop möchte Fragen beantworten wie zum Beispiel: Wie werden wir besser darin Termine, Veranstaltungseinladungen, aber auch Inhalte und Positionen in die Öffentlichkeit zu bringen? An welchen Kriterien kann sich eine erfolgsversprechende Pressearbeit orientieren? Gibt es Besonderheiten für die Migrations- und Flüchtlingsarbeit?
Soziale Medien und Mailverteiler der Netzwerke sind wichtige Werkzeuge – um aber in der zivilgesellschaftlichen Diskussion präsent zu sein, ist klassische Pressearbeit ein unerlässliches Instrument. Wie wir unser Anliegen besser platzieren, wollen wir in dem Workshop vermitteln.

Es entstehen für die Teilnehmer*innen keine Kosten

Einladung zum Workshop Pressearbeit als PDF

Anmeldung unter anmelden@asyl-rlp.org