Mehrsprachige Informationen zu Corona – UPDATE: Booster-Impfung / G-Regeln / „Corona stoppen“ auf Türkisch und Arabisch

Die Pressestelle der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, hat neue mehrsprachige Informationen bezüglich der Booster-Impfung veröffentlicht. Dazu folgend die Mitteilung:

„Mit einer Impfung gegen Corona schützen wir uns und unser Umfeld. Sie sind langfristig der sichere Weg aus der Pandemie. Ebenso wichtig sind die Auffrischungsimpfungen („Booster-Impfung“). Grundsätzlich können sich alle, deren zweite Impfung 6 Monate oder länger zurückliegt, eine Auffrischungsimpfung geben lassen. Wer mit Johnson & Johnson geimpft wurde, kann das bereits nach 4 Wochen tun.

Die mehrsprachigen Infos und shareables der Integrationsbeauftragten zu Corona, zum Impfen – jetzt auch NEU zur Booster-Impfung und den G-Regeln (3G, 2G, 2G plus)finden Sie zum Download in unserer Dropbox, zum Teilen bei Twitter und Instagram sowie auf unserer Webseite in bis zu 23 Sprachen.

Die Integrationsbeauftragte fördert auch das Projekt „Corona stoppen“ der Deutschlandstiftung Integration. Gemeinsam mit Radio MetropolFM informiert das Projekt tagesaktuell über Corona: mit Webseiten auf Türkisch und Arabisch, ebenso in den Sozialen Medien (Facebook, Instagram) und im laufenden Radio-Programm:

Türkisch Facebook, Türkisch Instagram

Arabisch Facebook, Arabisch Instagram

Wir freuen uns, wenn Sie die Informationen zur Auffrischungsimpfung über Ihre Netzwerke verbreiten. Gerne können Sie uns Hinweise zu neuen mehrsprachigen Corona-Informationen geben, damit wir diese auf unserer Homepage einstellen und über unser Netzwerk verbreiten können. Gemeinsam erreichen wir mehr Menschen!

Arbeitshilfe – Grundlagen des Asylverfahrens, überarbeitete 5. Auflage 2021

Jede Person die im Migrationsbereich arbeitet weiß, dass das Asylverfahren in seinen gesamten rechtlichen Grundlagen sowie in der Umsetzung enorm komplex und undurchsichtig ist. Selbst erfahrene Berater:innen und Anwält:innen stehen immer wieder vor offenen Fragen.

Um den Menschen die Arbeit zu erleichtern, hat der Paritätische Gesamtverband eine Arbeitshilfe zu den Grundlagen des Asylverfahrens geschaffen und diese jetzt erneut überarbeitet.

Sie richtet sich insbesondere an neue Asylverfahrensberater*innen und sonstige Personen, die Asylsuchende im Rahmen des Asylverfahrens unterstützen und beraten möchten. Sie bietet einen komprimierten Überblick über den Ablauf des Asylverfahrens und die wesentlichen Rechtsgrundlagen hierfür.

Die Arbeitshilfe findet sich auf der Webseite des Paritätischen Gesamtverbandes unter folgendem Link: https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/grundlagen-des-asylverfahrens-ueberarbeitete-5-auflage-2021/

Der Koalitionsvertrag 2021-2025: Wichtige Fortschritte aber auch Nachholbedarf

Nach zähen Verhandlungen steht nun der Koalitionsvertrag von SPD, GRÜNEN und FDP. „Mehr Fortschritt wagen“ lautet der Titel des Vertrages, der eine Aufbruchsstimmung in der Bevölkerung bewirken soll. Doch hält der Vertrag was im Wahlkampf versprochen wurde?

Besonders im flüchtlingspolitischen Bereich wurde von PRO ASYL genauer hingeschaut und nun ein Papier dazu veröffentlicht. Darin geht es um wichtige Erfolge aber auch um gravierende Lücken:

„Die Erstanalyse zum Fluchtbereich zeigt: Für viele Menschen in Deutschland kann es jetzt zu konkreten Verbesserungen kommen, weil der Familiennachzug verbessert, Arbeitsverbote abgeschafft und Bleiberechtsregelungen vereinfacht werden sollen.

Doch gleichzeitig weist der Koalitionsvertrag an einigen Punkten bedenkliche Leerstellen auf. So wird zwar das Konzept der AnkER-Zentren aufgegeben, aber eine entsprechend notwendige Absenkung der maximalen Aufenthaltszeit in Erstaufnahmeeinrichtungen wurde nicht fest vereinbart“

Das gesamte Papier findet Ihr unter folgendem Link zum nachlesen: https://www.proasyl.de/news/koalitionsvertrag-2021-2025-wichtige-erfolge-aber-auch-gravierende-luecken/

Für diejenigen die sich selbst ein Bild vom Koalitionsvertrag machen möchten, folgt hier ein Link: https://fragdenstaat.de/dokumente/142083-koalitionsvertrag-2021-2025/#page-1

Allgegenwärtig und kaum hinterfragt – „Integration“ – Ein Begriff und seine Folgen

Wer „Integration“ in eine der großen Suchmaschinen eingibt, findet in Sekundenbruchteilen über 57.000.000 Treffer. Kaum eines dieser Suchergebnisse macht sich die Mühe zu erklären, was dieser Begriff eigentlich bedeuten soll. Im Zusammenhang mit Menschen mit einer Flucht- oder Migrationsgeschichte ist er – nicht nur im Internet, sondern im gesamten politischen Diskurs – ebenso allgegenwärtig wie kaum hinterfragt. Als allseitige Zielvorgabe prägt er trotzdem maßgeblich Hoffnungen und Erwartungen der Betroffenen, die an sie gerichteten gesellschaftlichen Anforderungen und das politische Handeln.

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