Hitzeinseln – Die Unterbringung von Geflüchteten im Kreis Worms steht im Sommer vor großen Problemen

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„Das „Motorpool-Gelände“ in der Bensheimer Straße wird als Hitze-Insel bezeichnet. Dort ist
– ebenso wie auf dem Salamander-Gelände am Speyrer Schlag – eine besondere Hitze-Insel,
nämlich eine, die man nicht einfach verlassen kann, wenn’s zu heiß wird. Hier gibt es
keinerlei Schutz vor der Sonnenbestrahlung, keine Bäume oder Sträucher, die Schatten
spenden könnten. Das Blech der Wohncontainer und der Asphalt vom Parkplatz, auf dem die
Container stehen, heizen sich bei hohen Temperaturen auf und geben auch nachts die Hitze
ab. Bei mehr als 30 Grad Celsius ist an erholsamen Schlaf nicht mehr zu denken.“ – So schreibt es Angelika Wahl, ehrenamtliche Mitarbeiterin des Café Asyl in Worms in einer Pressemitteilung.

So wie in Worms geht es gerade vielen Geflüchteten in ganz Rheinland-Pfalz, die in ähnlichen Unterkünften untergebracht sind. Viele der Sammelunterkünfte wurden als Übergangslösung gebaut und sind nun doch schon einige Jahre im Betrieb, obwohl sie einige Mängel aufweisen.

Der Flüchtlingsrat RLP fordert schon lange eine dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen. Weg von Sammelunterkünften und in menschenwürdigen Wohnungen.

Hier ist Pressemitteilung vom Helferkreis Asyl Worms e.V. zum Nachlesen: