Der aktuelle Monitoringbericht des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors (NaDiRa) zeigt deutlich, wie eng Wohnverhältnisse und rassistische Diskriminierung in Deutschland miteinander verknüpft sind. Der Bericht „Gewohnt ungleich: Rassismus und Wohnverhältnisse“ macht sichtbar, dass Menschen, die rassistische Erfahrungen machen, auf dem Wohnungsmarkt besonders benachteiligt sind – sei es bei der Wohnungssuche, im Kontakt mit Vermieter*innen oder im Wohnumfeld.
Zentrale Erkenntnisse des Berichts sind unter anderem:
- Systematische Benachteiligung: Betroffene berichten über häufigere Absagen, schlechtere Behandlung und erschwerten Zugang zu Wohnraum.
- Konsequenzen für Lebensqualität: Diskriminierung wirkt sich nicht nur auf die Wohnsituation selbst aus, sondern auch auf Gesundheit, Sicherheit und gesellschaftliche Teilhabe.
- Strukturelle Ursachen: Rassistische Stereotype, ungleiche Machtverhältnisse und fehlende transparente Vergabestrukturen prägen viele Prozesse auf dem Wohnungsmarkt.
- Handlungsbedarf: Der Bericht unterstreicht die Notwendigkeit politischer Maßnahmen, klarer Regeln und wirksamer Mechanismen zum Diskriminierungsschutz.
Wir möchten auf diesen Bericht aufgrund seiner hohen Relevanz aufmerksam machen. Er liefert wichtige Impulse, um bestehende Ungleichheiten sichtbar zu machen und wirksame Strategien gegen rassistische Diskriminierung im Wohnbereich zu entwickeln.
Das wir auf so wichtige Projekte aufmerksam machen können, verdanken wir einer Förderung der Deutschen Postcode Lotterie zum Thema „Solidarität leben – Begegnungen und Dialoge in Rheinland-Pfalz – Wohnsituation geflüchteter Menschen in Rheinland-Pfalz sichtbar machen“

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