Veranstaltungen

Termin Informationen:

  • Fr
    01
    Feb
    2019

    Buchlesung und Diskussion „Die Suchenden“

    19 UhrMainz

     

     

    Lesung mit dem Autor Rodrigue Péguy Takou Ndie und Malaïka Onangolo

    Der Roman "Die Suchenden" beschreibt darin schonungslos den Alltag zahlreicher Geflüchteter in Deutschland. Eindringlich schildert der Roman, die Ängste, das ewige Warten auf den Ausgang des Asylverfahrens und den Druck, dem sich sein Protagonist nicht nur durch die deutschen Behörden, sondern auch durch seine Familie ausgesetzt sieht.

    “Er schreibt vom Gefangensein im Dazwischen, vom Nicht-zurück-Können. Davon, dass für einen Feigling, einen Schwächling, einen Versager gehalten wird, wer als Abgeschobener nach Afrika zurückkommt. Er schreibt vom totalen Verrat, den die Familie wittert, die jahrelang vergeblich auf das Geld aus dem reichen Europa wartet. Und von der Unmöglichkeit, ihr klar zu machen, dass Asylbewerber*innen oft nicht arbeiten dürfen und deshalb nichts schicken können.” (aus dem Vorwort von Christian Jakob).

    Im Anschluss an die Lesung wird der Autor Fragen beantworten.

    Zum Autor:

    Rodrigue Péguy Takou Ndie wurde im Dezember 1981 in Bafoussam / Kamerun geboren und verbrachte hier seine Kindheit und Jugend. An der Universität Yaoundé studierte er Wirtschaftswissenschaften, arbeitete dann aber als Autor und Schriftsteller. Aus politischen Gründen musste Péguy Takou Ndie im Jahr 2013 aus Kamerun fliehen. Mittlerweile lebt er in Deutschland, wo er sich u.a. bei dem Netzwerk Afrique-Europe-Interact engagiert.In Frankreich sind bereits zwei Romane (»Les Retrouvailles« und »Le Fardeau de nos pères«) von Péguy Takou Ndie erschienen, außerdem ein Gedichtband (»Les complaintes de l‘exilé«) und eine Sammlung von Liebesgedichten (»Les 90 Graines de l‘Amour«). Der Roman »Die Suchenden« ist im Unrast-Verlag erschienen.

     

    Ort: Cafe Nelly´s -  Josefsstraße 5A, 55118 Mainz

    freier Eintritt

    Eine Kooperationsveranstaltung des Ak Asyl Flüchtlingsrat RLP e.V.  und der Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz